Coaching oder Therapie?

Coaching oder Therapie?

Ich biete dir wahlweise ein Coaching oder eine längerfristige therapeutische Begleitung an.

Der Ablauf ist in beiden Fällen ähnlich, es gibt aber Unterschiede hinsichtlich der Dauer und emotionalen Tiefe der Arbeit.

Fürs Coaching brauchst du ein konkretes Anliegen. Zum Beispiel willst du wissen, für welchen Job du dich entscheiden sollst. Oder du hast einen Vortrag vor dir und bist deshalb richtig gestresst. Oder du willst Ordnung in dein momentan zu chaotisches Leben bringen und brauchst eine Starthilfe dafür. Oder, oder, oder.

Wenn dein Anliegen nicht so konkret und greifbar ist, ist therapeutische Begleitung das Richtige für dich. Du hast dann eher das diffuse Gefühl, etwas stimmt nicht, läuft nicht rund oder fehlt. Es geht dir einfach nicht gut. Selbst wenn du klar benennen kannst, woran das liegt, spürst du, dass du mehr als zwei oder drei Sitzungen brauchst, um dir auf die Spur und an dein Potenzial zur Lösung zu kommen.

Zur Orientierung, welches Angebot besser zu dir passt, kann die folgende exemplarische Auflistung dienen. Sie ist bewusst offen gehalten, weil dein Anliegen so individuell ist wie du!

Das Coaching ist die richtige Form für dich, wenn du

  • momentan das Gefühl hast, auf der Stelle zu treten;
  • gerade keinen Zugang zu deinen Ressourcen hast;
  • den Wald vor lauter Bäumen nicht siehst;
  • eine wichtige Entscheidung - beruflich oder privat - treffen musst und dir unsicher bist;
  • ein persönliches Anliegen hast, das überschaubar ist und sich (relativ) klar eingrenzen lässt;
  • Motivation und eine positive Haltung brauchst, z.B. für eine Prüfung, einen Vortrag oder die Partnersuche;
  • das Gefühl hast, dass du bereits in einem oder zwei Terminen deinen Lösung entwickeln kannst.

Therapie ist die richtige Form für dich, wenn du

  • in einer Lebenskrise bist;
  • immer wieder mit ähnlichen Problemen, z.B. im zwischenmenschlichen Bereich, zu tun hast;
  • alte "Baustellen" endlich bearbeiten willst, weil du darunter leidest;
  • schon seit Längerem emotional instabil, deprimiert oder ängstlich bist;
  • trauerst;
  • ein komplexeres und tiefer gehendes Anliegen hast, das emotional deutlich spürbar ist;
  • in deinem Leben Perspektive und Orientierung vermisst;
  • den Wunsch nach Veränderung hast, weil es dir einfach nicht gut geht.

Zum Schluss noch ein Hinweis: Die Übergänge zwischen Therapie und Coaching sind absolut fließend. Manchmal stelle ich fest, dass die Arbeit mit einem Klienten, die anfänglich klar therapeutisch war, mehr und mehr in Richtung Coaching geht.

Das ist sowohl für den Klienten als auch für mich ein toller Lohn für unsere gemeinsame Arbeit!